Wir stellen uns vor
Ich bin Dorothea Porath, geboren im Mai 1983, staatlich anerkannte Erzieherin und qualifizierte Tagespflegeperson. Mit meinen Söhnen Luano und Maleo lebe ich in Pfinztal-Kleinsteinbach. Wir erkunden gerne aktiv und mit allen Sinnen die Welt – auf Reisen, bei Ausflügen und im gemeinsamen Alltag.
Familie und Freunde sind uns wichtig. Gemeinsames Singen und Tanzen, Bewegung an der frischen Luft und ganz unterschiedliche Beschäftigungen mit den Kindern gehören zu unserem Leben.
Im Austausch bleiben
Als qualifizierte Tagespflegeperson stehe ich in regelmäßigem Kontakt mit dem Tageselternverein Ettlingen und dem Jugendamt Karlsruhe. Ich nehme an Erste-Hilfe-Kursen speziell für Kinder teil, besuche die Reflexionsgruppen der Tagesmütter aus Pfinztal und bilde mich zu Themen weiter, die für die Kinder dieser Altersgruppe wichtig sind.
Erfahrung, die meine Arbeit prägt
Seit rund 20 Jahren arbeite ich auf unterschiedliche Weise mit Kindern. In Deutschland war ich in verschiedenen Kinderkrippen und Kindergärten und bereits als Tagesmutter in Ettlingen und Kleinsteinbach tätig.
Besonders geprägt haben mich meine Erfahrungen im Ausland: Während meiner Ausbildung habe ich in einem Flüchtlingslager im Libanon mitgearbeitet. Danach habe ich soziale Projekte in Guatemala, Bolivien und Venezuela kennengelernt und unterstützt. In Mexiko und Chile war ich Gruppenleiterin im Vorschulbereich der deutschen Schule.
Die Arbeit mit Kindern zwischen null und drei Jahren bereitet mir besonders viel Freude. Mit ihnen möchte ich die Natur genießen, gemeinsam singen, spielen und basteln, voneinander lernen und miteinander lachen.
Das Betreuungsangebot
Die Betreuungszeiten richten sich nach den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien. Im Aufnahmegespräch besprechen wir sie genau und stimmen sie auf Ihre individuelle Familiensituation ab.
Ich betreue hauptsächlich Kinder zwischen null und drei Jahren, in Ausnahmefällen auch Kindergartenkinder zwischen drei und sechs Jahren. Gleichzeitig werden bis zu fünf Tageskinder von mir betreut.
Gemeinsam essen
Das Mittagessen wird jeden Tag frisch zubereitet und an die Bedürfnisse von Babys und Kleinkindern angepasst. Dabei achte ich auf altersgerechte Lebensmittel und wenig industriell hergestellten Zucker.
Kinder, die früh zur Betreuung kommen und noch nicht zu Hause frühstücken konnten, können dies bei mir tun. Bei längeren Abständen zwischen den Hauptmahlzeiten gibt es gesunde Zwischenmahlzeiten.
Unser Tagesablauf
Wiederkehrende Abläufe geben dem Tag einen Rahmen. Die Aktivitäten und ihre Dauer passen wir dem Alter, den Interessen und den Bedürfnissen der Kinder an.
- 7.00–9.00 Uhr
- Ankommen und FreispielDie Tageskinder kommen an und können in den verschiedenen Spielecken spielen. Bei einer frühen Ankunft begleiten uns die Kinder gelegentlich auch auf dem Weg zum Kindergarten meines großen Sohnes.
- Ab 9.00 Uhr
- Unser MorgenkreisFür etwa 15 bis 30 Minuten singen und musizieren wir, spielen einfache Bewegungs- und Kreisspiele, machen Fingerspiele oder schauen gemeinsam ein Bilderbuch an. Themen orientieren sich an den Jahreszeiten, Festen und aktuellen Interessen der Kinder.
- 9.30–11.00 Uhr
- Draußen sein und Neues ausprobierenMeistens gehen wir in den Garten, in den Wald, auf einen Spielplatz oder auf einen Ausflug. An anderen Tagen malen, basteln, backen oder experimentieren wir.
- 11.00–11.30 Uhr
- MittagessenWir essen gemeinsam zu Mittag.
- 11.30–13.00/13.30 Uhr
- MittagsschlafDie Kinder finden Zeit zum Schlafen und Ausruhen.
- 13.30–14.00 Uhr
- In Ruhe wach werdenWir lassen den Kindern Zeit zum Aufwachen, wickeln sie und bereiten uns auf die erste Abholzeit vor. An manchen Tagen holen wir gemeinsam meinen großen Sohn vom Kindergarten ab.
- Ab 14.00 Uhr
- Abholen oder weiter gemeinsam spielenDie Halbtagskinder werden abgeholt. Die Ganztagskinder können wie am Vormittag frei spielen, nach draußen gehen oder an einer gemeinsamen Aktivität teilnehmen.
Die Zeiten zeigen einen beispielhaften Tagesablauf. Ihre Betreuungszeiten vereinbaren wir individuell.
Ungestörte Zeit für die Kinder
Damit unsere Aktivitäten am Vormittag und der Mittagsschlaf nicht unterbrochen werden, sollen alle Tageskinder bis spätestens 9.00 Uhr gebracht werden. Zwischen 11.30 und 14.00 Uhr ist normalerweise keine Bring- oder Abholzeit. Für wichtige Termine können wir nach rechtzeitiger Absprache Ausnahmen vereinbaren.
Feste im Jahreslauf
Zu Ostern, Sankt Martin und in der Weihnachtszeit greifen wir die jeweiligen Feste auf. In der Adventszeit gibt es ein besonderes „Adventsstündle“ mit Lichtern, Weihnachtsliedern und Adventskalender. Am Geburtstag darf das Geburtstagskind Lieder und Spiele auswählen und erhält einen besonders gestalteten Platz und ein kleines Geschenk aus der Geburtstagskiste.
Zusammenarbeit mit Eltern
Gerade bei der Betreuung von Kindern zwischen null und drei Jahren hat eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern einen hohen Stellenwert. Sie geben das Wertvollste, das Sie haben, in die Hände einer anderen Person. Dafür braucht es Vertrauen und ein gutes Gefühl – vom ersten bis zum letzten Betreuungstag.
Die Grundlage dafür ist eine ehrliche, respektvolle Kommunikation. Beim Bringen und Abholen tauschen wir uns kurz über den Tag und wichtige Anliegen aus. Für ausführlichere Gespräche vereinbaren wir einen Termin außerhalb der Betreuungszeiten, damit wir in Ruhe sprechen können und die Kinder weiter die nötige Aufmerksamkeit bekommen.
Das erste Kennenlernen
Im Aufnahmegespräch lernen wir einander kennen, schauen uns die Räume an und besprechen Ihre Fragen. Auch gemeinsame Feste, etwa eine Weihnachtsfeier oder ein Sommerfest im Garten, bieten – wenn möglich – Gelegenheit zum Austausch und zum Kennenlernen der Familien untereinander.
Erinnerungen an die gemeinsame Zeit
Wenn die Eltern dies wünschen, entstehen Fotos der Kinder. Am Ende der Betreuung erhält jede Familie ein Fotoalbum als Erinnerung. Auch die Bilder und Bastelarbeiten der Kinder sammeln wir in einer Mappe, die sie beim Wechsel in den Kindergarten mitnehmen können.
Die Eingewöhnung
Eine gute Eingewöhnung ist die Basis für eine gelungene Betreuung. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und genügend Zeit sind dabei besonders wichtig. Planen Sie nach Möglichkeit mindestens vier Wochen ein.
- Die ersten drei Tage: Das Kind kommt mit einem Elternteil jeweils für etwa eine Stunde, um die Räume, die anderen Kinder und mich kennenzulernen.
- Ab dem vierten Tag: Wir versuchen eine erste kurze Trennung von 15 bis 30 Minuten. Je nachdem, wie es dem Kind damit geht, verlängern wir die Zeit oder bleiben zunächst bei einer kurzen Trennung.
- Schritt für Schritt: Wir steigern die Zeit in der Kindertagespflege individuell. Zuerst geht es um gemeinsames Spielen. Erst gegen Ende der Eingewöhnung kommen Mittagessen und Mittagsschlaf hinzu.
Sie bekommen jeden Tag eine Rückmeldung und erfahren, wie wir die kommenden Tage planen. Auch Ihre Eindrücke, Gefühle und Bedürfnisse und die Ihres Kindes haben Raum. Ziel ist, dass sich Kinder und Eltern sicher und wohlfühlen.
Unsere Räume und der Garten
Wir wohnen im ersten Obergeschoss eines Hauses in Pfinztal-Kleinsteinbach. Zur Wohnung gehört ein Garten, den die Kinder mitbenutzen können. Die Räume sollen für die Kinder ein zweites Zuhause sein: ein Ort, an dem sie sich geborgen und sicher fühlen und ihren Interessen nachgehen können.
Bei der Einrichtung achte ich auf Kindersicherheit, etwa durch Steckdosen- und Kantenschutz, gesicherte Möbel und die Aufbewahrung gefährlicher oder verschluckbarer Gegenstände außerhalb der Reichweite der Kinder. Mein eigenes Schlafzimmer und der Balkon stehen den Tageskindern nicht zur Verfügung.
Schlafen und zur Ruhe kommen
Ein eigener Schlafraum ist für den Mittagsschlaf eingerichtet. Betten, Schlafsäcke und Decken werden an Alter, Jahreszeit und die Schlafgewohnheiten der Kinder angepasst.
Alltag und Selbstständigkeit
In Küche und Badezimmer sind passende Hilfsmittel vorhanden. Eine Trittleiter hilft beim selbstständigen Händewaschen und beim Toilettengang. Jedes Kind hat eigene Handtücher, einen Waschlappen und einen Garderobenplatz auf Kinderhöhe. Fotos helfen dabei, die eigenen Dinge wiederzufinden.
Essen und Gestalten
Am großen Esstisch im Wohnzimmer finden alle Kinder Platz. Die Holzhochstühle werden passend zu Alter und Größe eingestellt. Hier malen und basteln wir auch gemeinsam. Es gibt außerdem ein Schaukelpferd, eine Schaukelraupe und ein Kinderzelt mit Kissen und Kuscheltieren.
Unser Spielzimmer
Das Spielzimmer bietet verschiedene Bereiche für die Interessen der Kinder:
- Rollenspiel: Kinderküche, Puppen, Puppenwagen und -bett, Verkleidungen und Gegenstände zum Einkaufen, Putzen und Handwerken.
- Bauen und Entdecken: Holzeisenbahn, Fahrzeuge, Bauernhof mit Tieren und Bausteine aus unterschiedlichen Materialien.
- Lesen und Kuscheln: Matratzen, Kissen, Kuscheltiere und viele verschiedene Kinderbücher.
- Spielen und Musizieren: Hand- und Fingerpuppen, Puzzle, Tischspiele, Musikinstrumente, Bälle und Materialien für die motorische Entwicklung.
Der Wickeltisch steht ebenfalls im Spielzimmer. So bleiben die anderen Kinder auch während des Wickelns im Blick. Jedes Kind hat eine eigene Kiste mit Windeln, Wechselkleidung und persönlichen Dingen.

Draußen gibt es viel zu entdecken
Im Garten können die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben. Spielgeräte und Fahrzeuge sind auf kleine Kinder abgestimmt. Zu den Möglichkeiten gehören ein Sandkasten, niedrige Rutschen und Klettermöglichkeiten, eine Schaukel, Spielhäuser und Bereiche für Rollenspiele sowie Bälle und viele verschiedene Fahrzeuge.
Auch zum Essen, Trinken und Ausruhen gibt es Sitzplätze, eine Kinderhollywoodschaukel und einen Kinderstrandkorb.
Alle Fotos ansehenMein Bild vom Kind
„Nimm das Kind an die Hand und lass dich von ihm führen.“
Jedes Kind bringt Neugierde, Abenteuerlust, eigene Ideen, Wünsche und Eigenschaften mit. Ich möchte jedes Kind so annehmen, wie es ist, und ihm Raum geben, auf seine eigene Weise und in seinem Tempo zu lernen.
Eigene Erfahrungen sind besonders wertvoll. Kinder sollen ausprobieren, entdecken und selbst entscheiden dürfen. Sie müssen sich nicht miteinander messen – jedes Kind ist einzigartig und entwickelt sich auf seinem eigenen Weg.
Selbstvertrauen und Selbstständigkeit
Wer sich angenommen und respektiert fühlt, kann Vertrauen in sich selbst entwickeln und Herausforderungen annehmen. Im Alltag unterstützen wir die Kinder darin, Aufgaben selbst zu übernehmen: sich an- und auszuziehen, beim Tischdecken und Aufräumen mitzuhelfen oder eigenständig zu essen.
Miteinander wachsen
In der Gruppe erleben die Kinder, dass sie dazugehören. Sie lernen, ihre Gefühle auszudrücken und mit Freude, Wut oder Trauer umzugehen. Teilen, Rücksichtnehmen, das Akzeptieren anderer und gemeinsame friedliche Lösungen bei Konflikten gehören zum Alltag.
So soll die gemeinsame Zeit für jedes Kind Raum für eigene Lern- und Entwicklungsschritte bieten – in seiner eigenen Geschwindigkeit und auf seine ganz eigene Art.